Zwei Verluste und ein Leben danach – mit Jörg Weisshaupt

Shownotes

Jörg Weisshaupt ist in der Schweiz eine gefragte Persönlichkeit, wenn es um Suizidprävention und Trauerarbeit nach einem Suizid geht. Seit über 20 Jahren engagiert er sich mit viel Herzblut in diesen Bereichen. In dieser Folge steht jedoch seine persönliche Geschichte im Mittelpunkt – eine, die nichts mit Suizid zu tun hat. Es geht um seine Frau und seinen Sohn, die beide innerhalb kurzer Zeit an Krebs verstorben sind. Jörg erzählt davon, wie es war, sie durch ihre Krankheiten zu begleiten und sie schliesslich loslassen zu müssen. Das Gespräch ist emotional und berührend – und dennoch hoffnungsvoll. Denn Jörg ist an diesen schweren Verlusten nicht zerbrochen. Wie er gelernt hat mit diesen Verlusten zu leben, darüber sprechen wir in dieser Folge.

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Zu hören in dieser Folge: Jörg Weisshaupt (69), ehemaliger Lehrer und Seelsorger, Gründer der SMS-Seelsorge und des Vereins «Trauernetz». Er ist seit 2014 verwitwet, hat erwachsene Kinder und Enkelkinder.

Autorin und Host: Evelyne Gutknecht

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00:00:01: Endlich leben.

00:00:02: Oder auch endlich leben.

00:00:04: Ja, beide sind miteinander zu tun.

00:00:06: Weil wenn wir wissen, dass das Leben endlich ist, dann können wir auch endlich leben.

00:00:11: Und über den Zusammenhang zwischen Tod und Leben reden wir in diesem Podcast.

00:00:16: Wir treffen Leute, die sich mit Tod, Sterben und Trauer auskennen.

00:00:21: Und fragen, wie sie mit ihrer Endlichkeit

00:00:23: umgehen.

00:00:26: Über den Namen von meinem heutigen Gast bin ich in meinen Recherchen schon häufig gestolpert.

00:00:31: immer im Zusammenhang mit Suizidprävention oder Traurarbeit nach einem Suizid.

00:00:37: Jörg Weiß-Haupt

00:00:38: ist Expert

00:00:39: in diesen Themen und in der Schweizer gefragt in Person.

00:00:42: Das merke ich mir beim Google.

00:00:44: Es kommen X-Artikel, Fernsehsendungen und Medienberichte, die er in vorkommt.

00:00:49: Seit mehr als zwanzig Jahren engagiert sich der ehemalige Lehrer mit ganz viel Herzblut in diesen Themen.

00:00:55: Er hat den Verein Tururnetz gegründet.

00:00:57: Aus diesem Verein sind verschiedenste Selbsthilfegruppen für Hinterbliebenen von Suiziden entstanden.

00:01:04: In dieser Folge geht es aber nicht um sein Engagement rund um Suizidprävention.

00:01:09: Es geht auch nicht um die Tururarbeit nach einem Suizid.

00:01:13: Auch wenn es nachher liegend wäre, dass ich mit Jörg Weisshaupt über all das rede.

00:01:18: Aber nein, heute geht es um seine Geschichte.

00:01:21: Es ist Geschicht von seiner Frau Freene und seinem Sohn Micha.

00:01:25: Beide sind innerhalb kürzester Zeit an Krebs gestorben.

00:01:29: Viel zu früh.

00:01:30: Unvorstellbar, was das für ihn als Ehemann und Vater bedeutet hat und heute noch bedeutet.

00:01:37: Für mich ist die Trauer auch nach Jahren.

00:01:41: Nicht etwas, was mich anbezieht, etwas schweres, etwas düster, sondern es ist ... Der Beweis von der Liebe, die da war und bleibt, die nicht wem niemand kann.

00:01:56: So eine schöne Aussage, nicht?

00:01:58: Sie zeigt, welchen Platz Freni und Micha uns im Herzen haben.

00:02:03: Jörg erzählt mir, bis ich zu Hause am Küchen-Tisch war, wie es war, Frau und Sohn durch so eine schwere Krankheit zu begleiten und sie dann auch beide in uns loslassen.

00:02:12: Es ist kein einfaches Gespräch.

00:02:14: Im Jürg können wir immer wieder trainen beim erzählen und ich muss ehrlich sagen, auch ich bekomme zwischendurch eine feuchte Auge.

00:02:21: Und doch ist es nicht einfach ein Deprimierendes Gespräch, sondern es gibt Hoffnung.

00:02:26: Denn der Jürg ist an diesen Verlust nicht zerbrochen.

00:02:30: Wie geht das?

00:02:31: Auch das frage ich Ihnen.

00:02:33: Ich bin Delin Gwecknacht, freue mich, dass du dabei bist.

00:02:39: Du bist jetzt seit mehr als zehn Jahren, also eigentlich elf, zwölf Jahre, bist du Witwer.

00:02:44: Deine Frau aus Freyne ist an den Folgen eines sehr seltenen Tumors gestorben.

00:02:50: Wenn du das so gehörst, das Wort Witwer, was löst sie dir aus?

00:02:55: Sehst du dich als das?

00:02:57: Nein, das war sehr befremdend und immer noch.

00:03:01: Das muss man sagen in der Formular.

00:03:03: Es ist ein Begriff, das mir nicht viel sagt.

00:03:07: Und vielleicht geht es den Kindern.

00:03:08: Gleich, wenn sie halbweise schreiben

00:03:12: müssten.

00:03:14: Das war auch nicht in unserem Lebensplan drin, dass jemand von uns so früh stirbt und Sander dann alleine weitergeht.

00:03:27: Es war noch vor der Pension, also etwas über fünfzig, gell, war deine Frau?

00:03:32: Also sechsundfünfzig.

00:03:35: Magst du dich erinnern, als wir beide checken, dass das wirklich unser Leben verändern wird?

00:03:40: Das ist wirklich etwas Ernst.

00:03:44: Es war etwa die Diagnose, die wurde gestellt.

00:03:50: Es war natürlich ein Schlag.

00:03:54: Die Konfrontation, v.a.

00:03:56: die Art und Weise, wie das kommuniziert wurde.

00:03:58: Sie sagte nachdem der Hausarzt Jahre lang gesagt hat, das sei fettgewebt, das sei nichts Schlimmes.

00:04:07: ist dann das Telefon nach einer Bio-Psy im besten Fall über ihn ein Bein amputieren.

00:04:13: Man hat gesagt, bösartig und im besten Fall müssen wir in das Bein amputieren.

00:04:17: Also im Bein, dass

00:04:18: es nirgends nichts

00:04:19: fehlt.

00:04:20: Genau.

00:04:22: Und eben, mehrere Jahre hat sie eigentlich das Wichel auf die Seite geschoben.

00:04:27: und ja gut, wenn der Hausarzt meint, das ist nur ein Lipom, dann ist es zum Glück nur das Fass.

00:04:34: Und dank meiner Sohn hat sie es dann einmal so beiläufig im Frauenarzt gezeigt.

00:04:43: Und er ist verschrocknet und sagt sofort biopsieren.

00:04:46: Also das kann man nicht anstehen.

00:04:48: Dann hat man das aussen geschnitten.

00:04:49: Er hat die Biopsy gemacht, er hat gemerkt Hobla, das ist ja Gröber.

00:04:54: Ein Leibbasarkum, ja.

00:04:57: Du hast gesagt, das haben ganz wenige Personen.

00:05:00: Also auf eine Million über zwei, fünf Personen.

00:05:05: Und wobei, wenn man das hat und sich informiert und austauscht, dann gehört man von vielen anderen, die auch so ein Diposarkum haben oder

00:05:19: haben.

00:05:19: So sagt man diesen Tumorort.

00:05:21: Genau, einen fit gewiebten Tumorort.

00:05:24: Man kann es eben leicht vertauschen.

00:05:29: Ich kann auch so einen Knollen am Oberarm.

00:05:31: und hat das sofort nur mit einem Ultraschall untersucht.

00:05:36: Dann ist es jetzt effektives Lipoma, so ein Fettknall, wo man nicht weiss, ob es durch einen Schlag entsteht oder keine Ahnung.

00:05:43: Bei uns war es ein bösartiges Tumor, das auch gewachsen ist.

00:05:49: Langsam, aber stetig.

00:05:51: Dann haben wir den Aussen geschnitten und dann hat man gemerkt, dass es noch mehr Hobel gibt.

00:05:55: Also gibt es Ablegern, sie haben gestreut.

00:05:58: Nein, am Anfang sah es eigentlich sehr positiv aus.

00:06:00: Also auch die Chirur hat gesagt, ich habe wirklich alles verwischt.

00:06:04: Er hat uns Bilder gezeigt, d.b.

00:06:06: von dem fast Kugelrunderteil.

00:06:08: Er sagte, er habe noch ganz wenig vom Muskelgewebe weggenommen, einfach, dass er sicher ist.

00:06:16: Und dann, ja, sind wir eigentlich gut.

00:06:21: Sie mussten alle sechs Monate untersuchen.

00:06:27: Nach sechs Jahren wurde sie geile entlassen.

00:06:32: Wir hatten sechs Jahre, die sehr positiv verlassen sind.

00:06:38: Wir hatten auch Hoffnung, dass wir unser Leben weiterleben und planen in Zukunft.

00:06:44: Wirklich

00:06:45: zusammen alt werden.

00:06:46: Genau.

00:06:47: Wenn es dann der Moment war, in dem es klar war ... Der Krebs ist zurück.

00:06:53: Ja, es geht bergab, dass es mal nicht einfach gut

00:06:57: kommt.

00:06:58: Ja, ich glaube, ein neues Schock war so im Siebentenjahr, wo etwas oberhalb dieser operierten Stelle sie wieder gespürt hat.

00:07:06: Beim drüberfahrenen Tag hat es wieder einen Knollen, also etwas Kleines hier am Wachsen.

00:07:12: Sie hat das sofort gezeigt und man hat festgestellt, ja, das ist wahrscheinlich ein Ablieger.

00:07:18: Ein Bier war so, dass im Siebentenjahr eben wieder am Bein.

00:07:21: festgestellt worden ist, dann haben wir das rausgenommen und dann im achten Jahr hat sie am Hals wieder etwas gehabt.

00:07:29: Also ist dann immer wieder etwas auftaucht.

00:07:31: Genau, und dann ist natürlich immer ein Dichter geworden, so die Erzbesuche, Untersuchungen.

00:07:38: Und irgendwann war es der Moment der Diagnose, dass es geheissen hat, erster Reut, also im Becken, das Becken ist befallen.

00:07:49: Und was dann ganz heftig und sehr schmerzhaft und auch einschränkend, wo die Tumore auch die Wirbelsäule befallen haben.

00:08:00: Also für sie sehr schmerzhaft, dass sie nicht mehr laufen können oder wie hat sich das gezeigt?

00:08:05: Ja, dass sie nicht mehr laufen können wegen der Schmerz, aber auch wegen der Lebenserscheinung.

00:08:12: Man hat eben bestrahlt und dann auch schlussendlich mit Chemotherapie probiert, das ein bisschen Schacht zu behalten.

00:08:22: Aber das war nicht möglich.

00:08:27: Was ist dir da durch den Kopf?

00:08:29: Magst du dir Gedanken oder auch Gefühle erinnern, was du gemerkt hast?

00:08:33: Jetzt geht es am Ende zu beim Freien.

00:08:37: Kannst du auch als Ehemann seinen Retten?

00:08:41: Sie hatte den ganzen starken Glauben.

00:08:47: Es war eigentlich immer beides.

00:08:49: So ein Abwechsl Hoffnung und Angst.

00:08:56: Also, der Wunsch, zusammen weiterzugehen, vom Freien Herr hier zu bleiben, für uns auch.

00:09:03: Es ging sehr um die Kinder.

00:09:05: Die waren ja knapp über zwanzig, gell?

00:09:09: Ja, dann noch drunter.

00:09:10: Es waren aber alle drei, also die dann im vierzehn sind, alle entweder in einer Aufnaheprüfung oder vor einer Abschlussprüfung.

00:09:20: Und das war für sie schrecklich, oder?

00:09:23: Ich kann euch nicht mehr begleiten.

00:09:25: Das hat sie fast mehr untereinander und beschäftigt, als dass sie nicht mehr lang lebt.

00:09:33: Also eben, es war ein ganz starker Sohn und Herr von der Gefühle.

00:09:37: Einerseits traur, wut auch, Angst auf beiden Seiten.

00:09:43: Nicht, einen Menschen zu verlieren, aber auch von fremden Herrn die Angst zu schaffen.

00:09:47: Das überhaupt alleine.

00:09:50: Und ... Die geht zu meinen Kindern.

00:09:53: Oder jetzt geht sie in den Prüfungsphasen?

00:09:55: Das

00:09:57: ist ihr Glaube angesprochen.

00:09:58: Ist das etwas, das Kraft gegeben hat?

00:10:02: Oder ob ich auch dir Kraft gegeben habe, das zu sehen, dass sie den Glaube hat?

00:10:06: Ja, sie hat sich sehr geboren und gefühlt.

00:10:12: Auch im Dialog mit Gott und im Gebet.

00:10:15: Und wir haben es auch, wo sie dann als palliativ Patient ... Als das ist sie schon früher, schon im Unispital eingestuft worden.

00:10:25: Das war für uns auch völlig fremd, dass wir jemanden, der uns total gesund einer scheint, als Palliativ der Stempel drauf hat.

00:10:37: Von der Medizin her war es schon früher klar, dass es nicht mehr heilbar ist.

00:10:42: Also Palliativ heisst ja eben ... Man schaut nach, dass man das Leben so würdevoll und schmerzfrei und gut wie möglich gestalten kann.

00:10:50: Aber man kann nichts mehr machen, dass die Krankheit weggeht.

00:10:54: Genau.

00:10:55: Man kann das Leben verlängern.

00:10:59: Obwohl, wenn Sie gerade in dieser Phase der Chemowucke im Spital verbringen müssen, zwei Wochen daheim, dann ist das ... Was ist das für ein Leben?

00:11:12: Oder wo steht die Lebensqualität?

00:11:14: Wenn du dich dann die ersten Wochen dahin wieder erholst und wieder zu kräften kommst und dann eine Woche noch da bist und dann weiss ich, ich muss jetzt dann wieder gehen.

00:11:24: Das ist darum auch für mich die Frage, wenn bei mir so etwas passieren wird, will ich das überhaupt?

00:11:31: Also die all die medizinischen Möglichkeiten, die wir heute haben, wir haben heute schon wieder ein paar mehr als zu ihrer Zeit.

00:11:41: Ich verstehe, dass es Menschen gibt, die sagen, nein.

00:11:43: Ich verweigere mich in einer lebensverlängernden Massnahme und bin halt einfach noch so lange hier mit Morphine.

00:11:54: Einfach, wo wir die Schmerzen nehmen.

00:11:55: Du

00:11:57: hast es angesprochen, es war ja immer wieder eine lange Zeit, in der deine Frau krank war.

00:12:03: Einerseits die Hoffnung hier war, nachher auch wieder so ein bisschen auf den Boden anzukommen und merken, ja vielleicht ... Kommt es eben auch nicht gut.

00:12:12: Was haben Sie da so für Gespräche gehabt?

00:12:14: Weisst du, haben Sie miteinander konkret über Ihren Sterben gesprochen?

00:12:18: Über den Tod?

00:12:19: Wie wollen wir das gestalten?

00:12:21: Was wünscht sie sich?

00:12:23: Also, sie hat sich immer ganz klar verweigert, eine assistierte Suizid zu machen.

00:12:31: Das ist wahrscheinlich absolut nicht in die Frage gekommen.

00:12:35: Das hängt sicher eben mit ihrer Mutter.

00:12:39: rollen zusammen mit der Verantwortung, die sie empfunden hat für uns, für den Kind und auch für mich als Ehefrau.

00:12:46: Für mich ist es dann auch klar, ich bin nicht sicher, ob wir jemanden darüber geredet haben, aber dass wir sie nicht krimieren, sondern mit einer Sorge bestattet haben.

00:12:56: Auch für die Kinder hat es mich dunkler, dass es weniger heftig war.

00:13:04: Ich habe meine Vorstellung, oder ... Mögliche Vorstellungen von jenseits irgendwie gelöscht.

00:13:10: Für mich gibt es... Ich habe zum Schluss gekommen, es macht keinen Sinn, wenn wir uns Gedanken machen, ob wir uns wieder begegnet.

00:13:20: Das hat sie mal auch geschrieben.

00:13:22: Vielleicht begegnet man uns wieder.

00:13:26: Aber ich bin zum Schluss gekommen, gerade auch dann später, während Covid und während meiner Arbeit mithinterbleibend, es macht keinen Sinn, wenn wir... Energie investieren, um uns das vorzustellen, wie es sein könnte später, sondern es ist viel wichtiger, dass wir im Jetz leben.

00:13:46: Das war einfach das Frene, ein entscheidender Punkt zu sein, dass sie gesagt haben, es ist wichtiger, als wir Sorgen zu machen, wie meine Zukunft und unsere oder eure Zukunft aussieht.

00:13:57: Das ist, was wir für jeden Moment im Jetz bewusst leben.

00:14:02: Wenn wir es geniessen können, können wir dankbar sein und uns darüber freuen.

00:14:08: Und vielleicht, wenn sie im Moment sind, wo sie eben auch nicht gut geht, wo Schmerzen dominieren oder auch eine Chemo einfach einem völlig schließt, hilft es einem vielleicht auch, ihn abzuscheiden.

00:14:21: Es geht

00:14:24: abzuscheiden, angesprochen wie, ja, wie muss ich mir das vorstellen, abzuscheiden von seinen Ehefrauen, seiner Partnerin, Freundin, ich auch, der nächste Person, ja.

00:14:39: Rückblickend würde ich auch Sachen anders machen.

00:14:43: Das hat jetzt nicht zusammen mit möglichen Schulden oder Selbstvorwürfen.

00:14:50: Aber wir konnten ja nicht sagen, dass dann und dann wird der Tod eintreten.

00:15:01: Ich habe nach dem Freitagabend, an dem ich vorhin gestorben bin, ein wenig in Mommi reingesiehen.

00:15:06: Ich habe heute retten gestartet, weil die beiden anderen ... Frauen aus dem Berndbiet nicht eigentlich kommen können.

00:15:12: Sie konnten erst zu Nacht kommen, am Freitag.

00:15:13: Sie haben die anderen erst am Samstag.

00:15:14: Da habe ich mit meinen Kindern entschieden, gut.

00:15:18: Ihr seid mit der Mutter und ich komme, also die Älfe wieder.

00:15:22: Und sie waren in zwei Stunden tagt, da wären sie Biren gewesen.

00:15:24: Und wenn mich auch Biren gewesen ist, ist sie gestorben.

00:15:29: Also ich war nicht Biren, als sie gestorben ist.

00:15:32: Mag dich das heute?

00:15:35: Sie ist schon so... Es war sediert wegen Morphine, dass wir nicht wissen, ob sie uns noch an der Micha, ob sie ihn noch morgen nahm.

00:15:47: Ich war bis am Nachmittag da.

00:15:50: Ich schlafe dort mehrere Wochen in der Nacht bei ihr.

00:15:52: Da hat gerade eine neue Palliativabteilung aufgemacht.

00:15:58: Eigentlich mega toll, professionell, oder?

00:16:03: Bis auf ein paar wenige Ausereister, die es in der Palliativgehege gibt.

00:16:09: Einmal ... haben wir abgemacht, dass ich zu Nacht heimgeschlafen habe, dass ich wieder mal durchschlafen

00:16:16: kann.

00:16:16: Das braucht ja auch so viel Kraft und Energie, so eine Begleitung für eine schwerste, krankesterbende Person, oder?

00:16:25: Es war schon so, dass sie, wenn ich oben ... Ich hatte auch ein Bett in diesem Zimmer.

00:16:29: Und wenn wir immer anrufen haben an ihr Bett, dann ... Sie haben schon geguckt, dass sie mich nicht wecken, wenn sie schauen gehen.

00:16:37: Aber wenn ich es vor ihnen gehört habe, dann bin ich natürlich aufgestanden.

00:16:41: Und eben, es gab so zwei Episoden, die ich vielleicht erzählen kann.

00:16:48: In einem Fall haben wir entschieden, ich gehe nach Hause und schlafe.

00:16:52: Am nächsten Morgen gehe ich auf und für ihn ist total gestresst und sagt mir dann, in dieser Schwäche, wo sie war, oder sie hätte sich nicht mehr festbewegen können, und hat auch Mühe gehabt, mit den Dritten zu sein.

00:17:10: Um die Elfen ist sie mir umgelagert worden.

00:17:13: Einfach, dass sie keine Schäden gegeben haben.

00:17:16: Sie hatte aber so mega Schmerzen in der Wirbelsäule, dass es oft nicht ging, dass sie dann wieder geläutet hat.

00:17:22: Dann hat man sie wieder auf den Rücken gedreht.

00:17:24: Dort in dieser Nacht war es so.

00:17:26: Der Fläger ist gekommen, sie hat geläutet.

00:17:28: Dann hat er gesagt, nein, jetzt haben sie auch umgelagert, jetzt bleiben sie so.

00:17:33: Dann hat sie gesagt, ihr kommt mein Mann an und tut ihr einfach den Telefonarm wegdrüllen.

00:17:39: Und er sagte, er ist jetzt heimgegangen zum Schlafen.

00:17:43: Und als ich mich am nächsten Morgen erzählt habe, bin ich ziemlich heranzig geworden auf diese Person.

00:17:49: Und hat das dann auch der Chef Herzin gesagt.

00:17:53: Oder ein anderes Mal, das war in der letzten oder in der zweiten Nacht.

00:17:56: Er rief zufrieden in plötzlich Hunger.

00:18:00: Und dann bin ich aufgestanden und habe ihre ganze Sache in ein Naturiogurt gelöffelt, das gestanden ist.

00:18:07: Und dann haben wir so schauen, dass sie nicht.

00:18:09: Versteckt daran, weil sie nicht mehr recht schlucken können.

00:18:15: Und dann konnten wir wieder weiterschlafen.

00:18:16: Und dann am nächsten Morgen, ich war immer bei ihr, bis nach der Arztvisiten und die Elfen.

00:18:21: Es stand alles um das Bett, die Ärztin kam.

00:18:25: Dann hat sie ein paar Fragen gestellt.

00:18:27: Dann sagt sie Unappetit.

00:18:28: Und dann sagt so die eine, nein, kein Hunger mehr.

00:18:33: Also jemand hat für sie Antwort

00:18:36: gegeben?

00:18:36: Ja, sie hat geschlafen.

00:18:37: Also ... Ich schlief vermeintlich, man wusste nicht.

00:18:41: Sie hatte die Augen zu und dann habe ich ausgerufen und gesagt, stopp, stopp.

00:18:45: Also erstmals, wie sie hier um meine Frau umsteht und wieso über sie richtet.

00:18:51: Es geht ja gar nicht.

00:18:51: Wenn schon, macht man das Gespräch dann draussen.

00:18:55: Weil ich bin überzeugt, dass sie noch mitbekommen hat, was da abläuft.

00:18:59: Was du hast dich feststellt, um sie dann einsetzen für sie und für ihr das Wohl.

00:19:04: Ja, und das war nicht für einen Palliativabteil professionell, so ein Beispiel.

00:19:10: Wir sehr mögen.

00:19:13: Wenn es vorher vom Abschied nicht gab, dann sagten wir, dass wir es anders machen würden.

00:19:19: Aber das habe ich so ganz benannt.

00:19:21: Was würdest du heute anders machen?

00:19:23: Aber was würdest du sagen?

00:19:25: Es war genau die Stimmung, wie wir es gemacht haben.

00:19:29: Ja, es ist okay.

00:19:33: Ich glaube, ich würde mehr ... Körperkontakt zu ihr, das hat sie vermisst.

00:19:38: Im Bett, sie hat ihr immer alles weh gemacht, wenn man sie berührt hat.

00:19:42: Aber trotzdem, ich glaube, ich darf das mehr machen.

00:19:47: Und es war auch nicht so, dass ich mich wie abgewendet habe, weil ich das nicht ausgehalten hätte, oder weil ich sie nicht mehr gerne hatte.

00:19:57: Also, beispielsweise, wo sie merkte, ihre Haare hatten, gesagt die Chemo, haben wir entschieden, dass ich ihre Der Kopf aber rasiert.

00:20:09: Und der Onkolog war völlig erstaunt.

00:20:11: Er sagte, dass er noch nie gehört hat, dass der Himmel ... Das macht die Läufer, die suchen das Weite.

00:20:17: Er sagte, dass viele trennen können, weil es nicht aushaltet.

00:20:20: Oder weil es ... Was sagt man?

00:20:22: Wir haben uns zu dem entschieden, weil es für das Rennen schrecklich war, am Morgen zu sehen, dass die Haare auf dem Küsse liegen.

00:20:31: Sie hatten eine sehr schöne Haare.

00:20:36: Ja, sie war stolz auf ihre Haare gebracht.

00:20:45: Sie hat dann zwei Wochen sich nicht getraut, in den Spiegel zu schauen, mit dem kalen Kopf.

00:20:50: Aber es war für sie eine Hilfe, dass ich sie einmal auch gestreichelt habe und gesagt habe, was für eine mega schöne Kopf das sie hat.

00:20:58: Ein anderes Gespür, als wenn wir einfach über die Haare gestreichelt haben, war für sie sehr schön und hilflig.

00:21:05: Es gab dann die Möglichkeit von den Bergen, die sie dann wieder rauskamen können.

00:21:09: Die Öffentlichkeit hat sie weitergearbeitet.

00:21:13: Also der Körperkontakt hat gesagt, dass wir uns jetzt anders machen, dass ihr mehr zeigen oder gehen soll.

00:21:21: Es

00:21:22: war natürlich auch ein sehr langer Abbau und ein langsames Sterben, das ich vor dieser Rüte rette.

00:21:30: Ich habe den Chef Ersinn geredet.

00:21:32: Ich freute mich, was ich denke.

00:21:34: Wie lange lebt meine Frau noch?

00:21:35: Ich sagte, das kann noch drei, vier Tage gehen.

00:21:39: Darum bin ich auch gegangen.

00:21:40: Dann ist es vielleicht noch ein paar Stunden, oder?

00:21:42: Genau.

00:21:44: Der Moment, in dem deine Frau gestorben ist.

00:21:47: Ich kann mir vorstellen, wenn jemand so lange leidet, dass man als Angehöriger auf die einen Seite erleichtert ist.

00:21:54: Man darf sagen, dass an das Leiden ein Ende hat.

00:21:58: Sie muss keine Schmerzen mehr haben.

00:22:00: Aber was waren deine Gefühle, deine Gedanken in den ersten Moment, die du realisiert hast, ist sie wirklich gegangen?

00:22:09: Sicher die Gedanken von dem, wie du sagst, es war eine sehr befreigende Erlösung.

00:22:16: Ich glaube, das war der erste Gedanke, aber auch eine grosse Traur.

00:22:22: Und die Sorge um Kinder.

00:22:24: Mhm.

00:22:24: Das erlebst du ja den Hut näher.

00:22:26: Nicht nur deine eigenen Trauren, sondern auch von der ganzen Familie.

00:22:31: Und auch der Umgang der drei Kinder, wie sie mit diesem Umgang schon im Vorfeld während der Krankheit und dem Prozess des Sterbes in der Palliativabteilung.

00:22:43: Oder auch während der Chemos oder der Operationen.

00:22:48: Ja, das ist eine ganz andere Umgang damit.

00:22:51: Ich möchte nachher unbedingt auf diese Trauer, Arbeit von dir, deine eigene innere Trauerarbeit eingeben.

00:22:56: Ich habe uns gefützt, wie wir deine Geschichte fertig erzählen.

00:23:00: damit wir es zusammenfassen können.

00:23:04: Ich mache mich so krass.

00:23:05: Die Geschichte ist wie noch nicht fertig.

00:23:07: Ich bin Verlust vom Frehen.

00:23:10: Sehr kurz darauf runter.

00:23:11: Nur ein Jahr später habe ich die Diagnose Hirntumor.

00:23:17: Schrecklich kann ich mir das vorstellen.

00:23:19: Ihr seid ja noch voll in dem Trauerprozess von deiner Frau.

00:23:23: Sie loszulassen, das zu verarbeiten.

00:23:26: Dann kommt der nächste unglaubliche Hammerschlag.

00:23:31: Hey, was ist, also ja, wie ist dir dort gegangen?

00:23:34: Oder das für Null?

00:23:35: hast du jetzt auch noch in den siebenundzwanzigjährigen, oder dort noch, nein, noch nicht einmal, siebenundzwanzig, vierundzwanzigjährigen Sohn so eine schreckliche Diagnose hat?

00:23:45: Wenn ich das Telefon vom Unispital von dem Notfall bekommen habe, hat es geheissen, ihre Sohnleite bei uns, dann habe ich gedacht, auch Unfall, also er war zwinterdurch an der Arbeit, an der Fachhochschule.

00:24:00: Und dann sagen sie, wir haben das CT gemacht.

00:24:02: Das ist etwas in seinem Kopf, das nicht so da war.

00:24:05: Ich bin sofort in den Unispital und dann haben sie mir Bilder gezeigt und vermutlich güssert hinterm Ohr.

00:24:14: Und dann ging es Schlag auf Schlag.

00:24:16: Wir riefen sofort zum Chirur.

00:24:19: Er hat die Bilder angeschaut und man hat genauere gemacht als Emery.

00:24:23: Und man hatte die Vermutung, Bösartige Tumor, sofort operieren.

00:24:29: Das ist eine Zügung gegangen.

00:24:33: Sie musste sich sehr kurzfristig entscheiden.

00:24:35: Man macht meinen Kopf auf und holt das raus.

00:24:38: Das ist schon eine

00:24:39: grosse Entscheidung, oder?

00:24:41: In so einem jungen Mann, mega.

00:24:42: Wir bespruchten das miteinander.

00:24:46: Und dann machten wir den Egliff.

00:24:50: Sie holten möglichst alles raus, wobei ihr alles gesagt habt.

00:24:54: Die Hirnzellen möglichst schonen, also vielleicht ein bisschen weniger ausnehmen, als dass wir einen Bereich schädigen.

00:25:07: Und dann müsste er vielleicht mit der Bestrahlung weitermachen.

00:25:12: Und so ist er auch nicht drin nach Valens.

00:25:17: Dort oben hat er ... Es ging auch nicht gut, er hatte keine Einschränkungen durch den Eingriff.

00:25:23: Er hat sofort sein Zimmer nach bergulfen und war einfach eine andere da.

00:25:27: Er hat einfach seine Art dort oben gelebt und war sehr geschätzt.

00:25:35: Er hat mich total gefreut, wenn er mit ihm umgeht, mit dieser Situation.

00:25:40: Wie bist du damit umgegangen als Vater?

00:25:44: Du?

00:25:45: vielleicht ist man einfach neu in so einer Situation und hofft einfach nur das Beste, oder?

00:25:49: Man macht einfach weiter irgendwie.

00:25:52: Und er natürlich auch.

00:25:54: Er hatte seine erste Liebe.

00:25:58: Sie hatte einen Plan für ihr Nebenen.

00:26:05: Du fangst erst an, jetzt ist es wieder eine neue Tumorart.

00:26:09: Man hat festgestellt, das ist ein bösartiger Tumor.

00:26:14: Dann hat er gesagt, es gibt verschiedene Abstufungen und die Schweizer Unispital hat es nicht so aggressiv eingestuft.

00:26:21: Man hat eine Gewerprobe nach Amsterdam geschickt in so ein europäisches Zentrum und dort ist die Judenwohnung sehr aggressiv.

00:26:30: Also tust du dich so etablich, wie sie informieren.

00:26:35: Und ja, wer ist einfach immer mit neuen Tatsachen konfrontiert.

00:26:41: Das ist das

00:26:41: erste Mal irgendwie verarbeitet und dann kommt es schon wieder zum nächsten.

00:26:46: Also auch bei ihm, also im fünften war ich Diagnose, er ist im achten gestorben.

00:26:51: Und in diesen drei Jahren war es dann halt bald auch ein erdenes Jahr Ruhe gehabt.

00:26:57: Kein Ablieger.

00:26:58: Und dann haben wir mit der Stase festgestellt und dann ist eine Chemo- und Zerrbestrahlung in diesem Bereich von der operierten Stelle.

00:27:11: Chemotherapie.

00:27:13: Also auch wieder ganz schwierige Jahre, Jahre von einer Seite zu hoffen, dann doch immer wieder rückschlagen und realisieren, es kommt wahrscheinlich nicht gut.

00:27:24: Weisst du jetzt, es klingt blöd, aber es ist unglaublich viel Erfahrung, wenn es darum geht, die liebsten Menschen begleiten, durch Krebsdiagnosen, durch die lange Zeit der Kranken durch zu begleiten.

00:27:39: Was würdest du sagen, was hat dir persönlich geholfen?

00:27:44: Vielleicht auch von deinem Umfeld her.

00:27:45: Das kann man auch als Umfeld tun.

00:27:47: Es macht mich auch so sprachlos, wenn du jemanden kennst, von so etwas erlebst, wie du.

00:27:53: Was hat euch geholfen?

00:27:55: Zurück noch mal zum Freien.

00:27:58: Wir haben dort mit etwa fünfzehn Freunden einen Besuchstier in Stieh gerichtet, die mich wie entlastet hat am Nachmittag.

00:28:07: Zum Sieg Besuchen?

00:28:09: Es ist immer eine Person im zwei Stunden oder etwa vier Stunden im Nachmittag.

00:28:14: Also dort, wo sie schon palliativ auf der Station war?

00:28:17: Genau.

00:28:20: Und das hat sehr nicht funktioniert, weil der Spital hat uns angeboten, dass einmal in die Woche jemand kommt, eine fräule Besuchstdienst, und da habe ich gesagt, das bringt uns nichts, nur am Freitag nachmittag.

00:28:32: Und für das Freine war es schwierig, das anzunehmen.

00:28:39: Auch natürlich gefühlt von der Scham sind da gewesen, sich so um zu zeigen.

00:28:46: Aber sie sah das ein und akzeptiert und angenommen und das war für uns beide mega hilfreich.

00:28:53: Du fragst schön nach was sie haben

00:28:54: geholfen.

00:28:54: Ja, genau.

00:28:55: Auch eine Entlastung für dich, dass du, wenn du musst, dort sein musst, wahrscheinlich, oder?

00:28:59: Sehr,

00:29:00: sehr, sehr.

00:29:02: Und danke, meine junge Pfleger.

00:29:05: Er hat gesagt, wüsste sie was?

00:29:07: Ich nehme jetzt einfach ihr PDF bei uns auf den Computer.

00:29:12: Er hat das nicht, er hat das nicht dürfen machen, einfach so ein Extenzfein.

00:29:16: Und so hat er die Pflege immer gewusst, wer er ist beim Freien.

00:29:19: Dank dem jungen Mitarbeiter war es dann klar koniziert.

00:29:27: Für mich war die Gespräche wichtig mit Menschen, mit Freunden, mit Fachleuten.

00:29:33: Immer auch mit den Ärzten, dass ich auch beide ... Das fremde mich, wenn man zu diesen Arztvisiten begleitet, dass wir auch nachher zusammen über das Reden, was wir jetzt neu gehört haben, haben gewonnen.

00:29:48: Bei mich war es so, dass er natürlich als Jungemar in Selbstständigkeit ist, also von der Heifurt und ein eigenes Leben angefangen hat in einer Partnerschaft, dass ich nicht mehr einfach ... als Vater nur noch der Einzige, der damit entschieden hat oder ihn begleitet hat.

00:30:09: Er war auf einer Art auch nicht in die Lastung.

00:30:13: Aber wo sie z.B.

00:30:16: mich informiert haben, dass sie zusammen, wenn sie heiraten ist, für mich sehr ... ... so eine Frage kommen ... ... würde ich jetzt noch eine Frau an mich binden?

00:30:31: Wenn er schon krank war, haben sie das entschieden.

00:30:38: Und ich habe dann mit einer Kollegin darüber gesprochen und sie hat gesagt, ja sicher schon.

00:30:42: Also seine Frau hat einen anderen Status in Zukunft, wenn sie kann sagen, ich war die Hegattin von mich.

00:30:50: Ich habe meinen Mann an einem Humor verloren, als wenn sie gesagt, mein Freund ist an einem Krebs gestohlen.

00:30:56: Und ich habe dann mit ihnen beide gesprochen.

00:31:01: Also ein Aussage von mich war, ich wollte dem Scheiss Humor nicht mehr Raum geben, also schon in meinem Kopf.

00:31:09: seine Freundin hat das voll unterstützt.

00:31:14: Und sie hat sich mega gefreut auf das Hochzeit.

00:31:17: Sie hat im Sommer achtzehn Geirate und im November achtzehn gestorben.

00:31:22: Und für mich war das schon noch ein wichtiger Aussage.

00:31:28: Einfach die Krankheit nicht dominieren lassen im Leben.

00:31:34: Also irgendwie das Leben gleich weiter leben, weiter planen, oder?

00:31:37: Das höre ich fest aus.

00:31:39: Ich bleibe jetzt nicht in diesem kranken Bett liegen, sondern ich gehe hier raten.

00:31:43: Wahnsinn.

00:31:45: Hätte ich das auch angetrieben?

00:31:46: Wäre es so zu sagen, ja und so würde ich es auch machen.

00:31:49: Ich möchte auch mein Leben irgendwo weiterleben, auch wenn es unglaublich schwierig und traurig ist.

00:31:56: Ja, ich habe das ja nie in Frage gestellt gewesen, oder?

00:31:59: Soll ich jetzt auch gehen?

00:32:00: Soll ich jetzt...

00:32:01: Nein, weiss ich innerlich.

00:32:02: Ich habe mir ja für das Gefühl, jetzt nicht mein Leben zu enden, aber irgendwo, ich ziehe mich nur noch zurück.

00:32:06: Ich mag nicht mehr.

00:32:09: Blänschmieden oder... Es kann ja passieren, gleich nach zwei so unglaublich schwierigen Schicksalsschläge.

00:32:17: Ich glaube, in der schwersten Phase rotierst du einfach, dann schaffst du einfach.

00:32:21: Und beim Freinen hätte ich gerne können.

00:32:23: Das ist auch eine Frage im Nachhinein, hätte ich einfach so unbezahlt machen und sagen, tschüss zusammen, kümmern uns selbst jetzt um die Arbeit, ich bin jetzt beim Freinen.

00:32:31: Und das wäre Monat gegangen, darum stand ich nicht als Eben.

00:32:35: Wenn wir wissen, wann der Tod das Tag ist, dann hätte ich vielleicht einen Monat vorhin gesagt, ich mache jetzt unbezahlt, oder?

00:32:42: Das haben wir für ihn nicht gewusst.

00:32:44: Bei mir ging es schneller.

00:32:48: Er ist dann in der palliativen Munispital gelegen.

00:32:52: Eine mega tolle Betreuung, Begleitung von diesen Ärzten.

00:32:57: Und er war eine mega tolle Patientin.

00:32:59: Einmal hat er mir die Frage gestellt, wie es so von dir ist, wenn du mir die Flasche geben musst, also zum Wasser lösen oder zum Erwachsenen.

00:33:13: Dann habe ich einfach gesagt, ich bin einfach traurig.

00:33:17: Ja, das ist ja nicht das, was man sich ausmalt.

00:33:19: oder als Vater.

00:33:22: Ja, ist das wieso etwas?

00:33:24: Kinder sterben doch nicht vor einem, Kinder werden doch nicht schwer krank.

00:33:28: Ja, mirheitlich ist es so, oder?

00:33:33: Aber es gibt ja Ausnahmen, ob das Krankheit einen Unfall oder eben Suizid ist.

00:33:39: Kinder sterben eben schon vor den Ädtern.

00:33:43: Und ich habe oft so Sachen gehört.

00:33:47: Du bist ja vergleicht ich jetzt wieder die biblische Figur.

00:33:53: Die Hiobe, die alles verloren hat.

00:33:55: Genau.

00:33:57: Die Hiobe habe ich mehrmals gehört oder auch gelesen in Karten.

00:34:01: Und ich konnte das in Wien akzeptieren.

00:34:04: Dann habe ich wirklich alles verloren.

00:34:09: Ich habe dann auch die Aussage gehört, dass noch das Kind stirbt.

00:34:13: Das ist das Allerschlimmste.

00:34:16: Und als ich das so verdauert habe, musste ich sagen, dass das nicht aussagt.

00:34:21: Weil ein Lebenspartner, wenn du möglichst lange an deiner Seite willst, ein Kind geht fort.

00:34:31: Und Michael ist gegangen, selbstständig, hat noch Gehirten.

00:34:36: Also das Kind geht ja logischerweise und natürlicherweise von den Älteren Furt.

00:34:41: Du gibst mir ein Flügel, das ist das Ziel, oder?

00:34:43: Genau, das ist schon sehr schön.

00:34:46: Und beim Freien war es so, dass wir zusammen den Plan hatten, also den beruflichen Plan, den Bereich weiterzuarbeiten, wo wir drin waren, wieder.

00:34:56: Wenn Kinder raus sind, mal eine längere Reise zu machen und so weiter.

00:34:59: Wir hatten eine gemeinsame Zukunft vor Augen und nicht einen solchen Abschied, wo es einem so viele Jahre vorher geht.

00:35:11: Es

00:35:12: ist vielleicht schwierig, das miteinander zu vergleichen, zu sagen, das ist jetzt schlimmer und das ist weniger schlimm, weil er verlust.

00:35:19: Beides sind geliebte Menschen, die du nicht willst loslassen.

00:35:26: Jede Trauer oder jede Verlust hat eine eigene Vorgeschichte.

00:35:30: Und zu vergleichen geschweige das Urteilen, was jetzt schlimmer und weniger schlimmer ist, ist überhaupt niemand am Platz.

00:35:38: Also es ist nicht hilfreich und niemand hat das Recht, sich das so ein Urteilen zu treffen.

00:35:46: Und geschweige dann noch zu äusseren, das bringt einfach nichts.

00:35:51: Vorher gab es vom Abschied von deiner Frau, von Freonin.

00:35:55: Der Abschied von Michael, was ... Ja, wie war der Abschied für dich?

00:35:59: Hast du einen Abschied?

00:35:59: Nein.

00:36:00: Bist du dabei, wo er gestorben ist?

00:36:03: Ja,

00:36:03: wir sind also seine Frau.

00:36:06: Danina, Trister und ich sind dabei.

00:36:08: Hm.

00:36:08: Ist

00:36:11: das für dich ein Stück weit, wenn du beim Freien nicht dabei bist, dass du bei mir auch dabei bist, dass für dich heils an, kann man das so sagen?

00:36:22: Nein, ich glaube, ich vergleiche auch das jetzt.

00:36:26: Im Freien war es so, dass Micha uns geschildert hat.

00:36:29: Wir sind alle zusammen in den Spital in Lichenberg.

00:36:34: Als Kind hatte es sowieso geplant und ich bin sofort da.

00:36:41: Micha hat uns geschildert, dass er bei ihren Gesessen ist.

00:36:44: Dann hat er gesagt, ich gehe jetzt wieder an die Disco-Lehrung für seine Prüfungen.

00:36:49: Er war erst in der Lehre.

00:36:52: Er hat irgendwie realisiert, dass sie aufgenommen war.

00:36:54: Es war eine rote Flut, weil sie Flüssigkeiten an den Mägen hatten.

00:37:01: Und er war zu ihr Regisseur tot.

00:37:03: Und das wäre bei mir vielleicht auch so gewesen.

00:37:05: Also es ist einfach so gegangen.

00:37:11: Und bei mich war es so, dass wir mit ihm seit den letzten paar Minuten reden konnten.

00:37:16: Und er hat ... Wir haben einmal gegrüfft, weil er gesagt hat, er hätte mega kopf sein.

00:37:22: Das war relativ selten.

00:37:24: Es hat sich aber gehüft auf die letzte Zeit.

00:37:28: Dann hat man mehr Morphine gegeben.

00:37:34: Du weißt nicht, ist jetzt das Morphintursache oder ist es der Tumor?

00:37:40: In einem Bereich von Hirn ist es so bedrängt, dass ein Organ verseilt hat.

00:37:45: Bei meiner Frau war es sicher das Morphine.

00:37:50: oder wurde zugeführt, dass sie Herr Krönen ging.

00:37:52: Aber

00:37:54: du hattest einen Abschied von mir nehmen können.

00:37:57: Und dann ging wieder die Trauerarbeit los.

00:38:00: Wahnsinn.

00:38:00: Du hattest noch nicht einmal die Trauer von deiner Frau.

00:38:04: So richtig verarbeitet, weil du ja nach drei Jahren deinen schwersten kranken Sohn begleitet hast.

00:38:13: Weisst du, nach einem Jahr, in dem du gekommen bist, die extrem präg sind, die beiden Trauerarbeiten, die ich mir als Schmissen machen möchte, dann kannst du das gar nicht trennen.

00:38:20: Das ist Trauerarbeit über den Freien Ihrem Tod.

00:38:23: Das ist Trauerarbeit über mich als im Tod.

00:38:26: Ja, da war einfach ganz viel Trauer.

00:38:28: Wie muss ich mir das vorstellen?

00:38:31: Ja, ich glaube, sehr viel ist einfach im Dialog, im Gespräch mit Annina und Jan passiert.

00:38:37: Genau, bei den beiden Kindern.

00:38:40: Ja, wo ich auch der Verlust von einer Geschüsterte realisiert habe, ist noch bedrohlicher.

00:38:45: als wenn die Mutter stirbt, also beim älteren Sohn empfunden.

00:38:52: Und für beide war es mega schwer.

00:38:54: Ein normaler Bestattungsplan.

00:39:01: Sie haben gefunden, dass sie nicht raushalten.

00:39:04: Also mache ich nicht mehr.

00:39:07: Ich will nicht acht Kilometer wieder um Abenteuern von wildfremden Leuten.

00:39:11: Das sind so Detail-Fragen, die wir beim Planen vom Abschiff von mich diskutiert haben.

00:39:18: Und das haben wir dann relativ einfach lösen können.

00:39:23: Ich habe dann gesagt, weisst du, was sie in diesem freiwilligen Team, die bei uns im vielen Gemeinden aus hier in Zolliken wieder mit den Platten umgelaufen ist.

00:39:35: Wir haben alle immer eingeladen für nach dem Abdankungsgottesienst im Gemeindezahl, noch zu verweilen und etwas zu essen.

00:39:46: Wir haben keine Leidmahl gemacht für eine ausgewählte Gruppe.

00:39:52: Und dann habe ich gesagt, dann verdünnt euch die unterstützen und laufen mit den Platonmahlern, dann kommt gar niemand an mich her.

00:40:00: Und das hat es mega gut gemacht.

00:40:03: Wer hat deine Trauerarbeit ausgesehen?

00:40:06: in den letzten Jahren.

00:40:07: Stimmt, welche Rituals, Sachen, die dir wichtig geworden sind, Sachen, die dir geholfen haben?

00:40:15: Ja, nicht so im Sinn von diesen vielen Ratschlägen und Büchern, die es gibt zum Thema Trauer.

00:40:24: Ich bin auch nicht der, der häufig an das Grab geht von den beiden.

00:40:28: Sie sind am gleichen Ort, das ist sehr schön.

00:40:31: Für mich ist es mehr das Gestalten vom ... Also das Aussuchen vom Grab war schnell.

00:40:38: Für mich war es klar, ich möchte für meine Frau Marmour von LASA vom Südtirol.

00:40:45: Ich bin auch dort oben zu dieser Firma.

00:40:51: LASA Marmour hat gesagt, ob es möglich wäre, dass ich hier einen Schnee kaufen könnte, ob sie einen Stein mit haben.

00:40:58: Ja, gerade ein angeschlossener Eures Gebiet hier.

00:41:02: Sie sagt einen Stein mit ... Da bin ich zu dem, habe gefragt, ob er bereit wäre, für mich einen Grabstein zu machen für meine Frau.

00:41:10: Aber etwa zwei Jahre nach ihrem Tod.

00:41:13: Hast du

00:41:13: Zeit gebraucht?

00:41:14: Ja, genau.

00:41:16: Und ich bin dann auch beim gleichen Wetter geht der Stein aussuchen für meinen Sohn und auch für meine Mutter.

00:41:23: Also wir haben jetzt drei Orte.

00:41:26: Je so einen weissen Marmor, der eben beim Freinen so nur ... dass man entweder Rheinweiss gibt oder Schnee oder auch mit starken Adern.

00:41:38: Ich war im Freien ist so ein Lichtwohlseig und bei mich habe ich eine Vorstellung, wie ich den Grabschneiden oben abbrechen und unter so dunklen Adern.

00:41:52: Also wie das Leben, das zu früh abbrechen wird und die dunkel Adern, die durch den Stein geht.

00:42:00: Das Bild von der Krankheit.

00:42:03: Hast

00:42:04: du schon sehr viele Gedanken gemacht, was da passend wäre?

00:42:09: Genau, das ist vielleicht auch eine Form von Traurabend.

00:42:11: Ja, kann man schon vorstellen.

00:42:14: Was hat die Kulfe vom Umfeld her?

00:42:16: Was können die Leute für dich tun, die dich irgendwie geholfen haben?

00:42:22: Hat überhaupt etwas geholfen?

00:42:24: Also eher Erinnerungen austauschen.

00:42:27: Über die, die gegangen sind, sicher.

00:42:29: Das ist etwas sehr Schönes.

00:42:31: Hilfreichs.

00:42:33: Also ein Studienkollegin von Freyini, die in Prätigau lebt, der mit ihres Emigriers gemacht hat.

00:42:41: Wir spazieren uns noch einmal.

00:42:44: Danina und Adrienne haben sich überlegt, wie wir verraten

00:42:49: wollen.

00:42:50: Sie sind mit Tochter.

00:42:51: Genau.

00:42:52: Ich habe sie auf mich gezwungen und gesagt, was meinst du, dass ich die Ursula fragen darf.

00:42:55: Das war die Freundin von Freyini, die am Schluss auch noch zweimal ... nach Zürich oder mehr, und sie besucht hat.

00:43:04: Und die Ursula hatte die Offenbar an Anina zwei Mal am Brief geschrieben.

00:43:10: Ich wusste es gar nicht.

00:43:12: Und dann kommt Anina mit der Frage, was die Mensch sagt.

00:43:15: Darf ich die Ursula fragen, ob sie die Trauung übernehmen?

00:43:20: Und ich fand, du darfst sie sicher fragen.

00:43:22: Sie hat es einfach noch nie gemacht.

00:43:25: Und es war für die Ursula darum auch eine grosse Herausforderung.

00:43:28: Und es hat sich das einreiflichste überlegt.

00:43:32: Aber zu sehen, dass ein Freundin von Frieden, wie auch der Bock auch, sparen konnte.

00:43:39: Das war sehr schön.

00:43:42: Berührt dich heute noch?

00:43:46: Und mein Bruder hat gesagt und auch viele andere, sie haben noch nie so eine tolle Trauerreite gehört.

00:43:53: Also sie hat das immer sehr schön gemacht.

00:43:55: Mega schön.

00:43:58: Jetzt Jürg, wir haben so viel geredet.

00:44:01: Zeit ist vorgeschritten.

00:44:03: Wenn man deine Gesicht gehört, dann denke ich wirklich so, oh, nein.

00:44:08: Wie kann ein Mann so viel schweres erleben in so kurzer Zeit, so verlüßt, überwinden?

00:44:16: Du wirst für mich nicht verbittert.

00:44:19: Wenn ich das Gefühl habe, wenn ich dich so erlebe in diesem Gespräch, irgendwo stehst du mit beiden Beinen auf dem Boden, dein Leben geht weiter.

00:44:28: Ja, du hättest auch an dem können zerbrechen, oder?

00:44:30: Warum bist du nicht zerbrochen?

00:44:34: Ich kann sagen, dass bei mir vielleicht so das ... Das hat mir geholfen.

00:44:43: Was vertraut das Gott?

00:44:47: Dass es ihn gibt oder dass er es irgendwo sieht?

00:44:51: Die traurige Kraft ist auch durch die schwierige Zeit.

00:44:56: Auch wenn bei mir vielleicht Dankbarkeit oder Glitten hat.

00:45:04: Oder ich kann seither hummig singen.

00:45:08: oder nicht mehr Gitarren gespielt.

00:45:10: Und hast du vorher etwas Wichtiges im Leben gesehen?

00:45:13: Ja, klar.

00:45:14: Auch in der Arbeit.

00:45:15: Wir sind in Gottes natürlich gesungen, oder auch mit den Kindern.

00:45:21: Verbittert bin ich nicht.

00:45:23: Aber du merkst auch, dass wir jetzt auch trainen zu Wort für das Zündungsgespräch.

00:45:29: Oder auch, weil ich ein Büchchenlesen, das Fräne in jedem von uns individuell gemacht hat, mit Bildern und Texten, oder auch wenn ich ... Sie hat sich auch empfunden in den letzten Jahren als ein Glaskörper.

00:45:47: Also, du leuchten durch die Bilder, die man gemacht hat.

00:45:53: Es gibt von mir mehr Bilder vom Inneren als vom Äußeren.

00:45:59: Darum hat sie den Titel gewählt, gefangen im Glaskörper.

00:46:04: Und sie hat im Sinkas Buch geschrieben.

00:46:08: vorangeführt.

00:46:12: Und wenn ich diese Texte lese, dann muss ich wieder abliegen.

00:46:18: Aber für mich ist die Trauer auch jetzt, die auch nach Jahren noch da ist, nicht etwas, was mich abzieht, etwas schweres, etwas düster, sondern es ist der Beweis von der Liebe, die da war und bleibt, die nicht.

00:46:38: die man nicht vergessen kann, wie ein Geruch oder ein Stimm von einem Menschen, der vielleicht im Vergessenheit geradet

00:46:47: ist.

00:46:48: Du bist der Trauer auch in deinem Raum, in deinem Platz, der darf sein, in deinem Leben?

00:46:54: Ja.

00:46:54: Es gibt aber einen Moment, in dem ich mich ertappe, wenn ich muss sagen, so wie jetzt der

00:46:59: Stopp.

00:47:01: Also jetzt ist es mehr ein ... sich selber betroren und bemitleiden.

00:47:08: Das ist nicht angebracht, finde

00:47:11: ich.

00:47:12: Ja.

00:47:14: Jetzt hast du ja in den letzten Jahren, über zwanzig Jahre, bist du in der Suizidprävention der Suizid-Nachsorge.

00:47:24: Ganz feststätig.

00:47:25: Und du hast immer wieder Referat, habe ich gesehen, auf dieser Website zum Thema Perspektiven für Suizidbetroffene, also für Hinterbliebenen.

00:47:35: Also dir es wichtig, dort Perspektiven zu geben.

00:47:37: Weisst du, wenn es darum geht, deine eigene Perspektive nach dem tragischen Verlust?

00:47:44: Was ist deine Perspektive?

00:47:47: Was gibt dir Hoffnung?

00:47:49: Also, die berufliche Perspektive mit den Neunsechs ist, dass ich abgeben kann, dass der Urnetz ohne mich weiter kann wirken, ausgebaut werden, immer mit dem Schwerpunkt, mit dem Ziel, Menschen zu begleiten, die betroffen sind.

00:48:06: oder so viel Zeit.

00:48:08: Aber jetzt mehr so privat, weisst du, auf deinem eigenen... Genau,

00:48:10: das ist das

00:48:11: Bruderleben,

00:48:12: wo ich abgeben werde.

00:48:14: Und das Private ist.

00:48:16: mit dieser Zeit, in der ich mehr haben möchte, um im Wald zu arbeiten oder mit Holz zu arbeiten, also kreativ, fotografieren.

00:48:28: Das ist das Hobby, das lange gebrachgelegen ist.

00:48:32: Und ich habe zwei Enkel inzwischen Zeit und die kommen auch viel zu kurz.

00:48:37: Also meine eigenen Kinder und meine Enkel würde ich mehr sehen und auch mehr Zeit haben für sie.

00:48:45: Jede Frage stelle ich all meinen Gästen.

00:48:47: Der Podcast heisst ja endlich Leben.

00:48:49: Was heisst für dich endlich Leben?

00:48:51: Dass wir uns bewusst sind und nicht dafür verdrängen, dass das Leben endlich ist.

00:48:59: Aber gerade jetzt für meine Situation bedeutet ich es anders, dass es auch heisst, endlich Zeit haben.

00:49:09: Themen für Sachen, die wir vielleicht in den Hintergrund gestellt haben.

00:49:15: Das wünsche ich dir, dass du das kannst, dir die Zeit nehmen.

00:49:18: Alle Sachen machen, die dich darauf freuen.

00:49:20: Danke vielmals für das ehrliche Gespräch, Jürgen.

00:49:23: Danke dir.

00:49:25: Ich gehe bewegt aus diesem Gespräch mit Jörg Weisshausen.

00:49:28: Neben all diesen Schweren, die er erzählt hat, bleibt etwas ganz fest bei mir hängen.

00:49:34: Die Ruhr um geliebte Menschen hört nach ein paar Jahren nicht einfach auf.

00:49:39: Und das muss ich auch nicht, weil da, wo traurig ist, ist auch ganz viel Liebe.

00:49:45: Ich bin gespannt, was das Gespräch bei dir ausgelöst hat.

00:49:48: Du darfst mir dein Feedback, deine Gedanken und deine Anregungen mega gerne schreiben.

00:49:53: Am besten über das Kontaktformular in den Show Notes.

00:49:56: Und wenn du schon dort bist, in den Show Notes findest du auch einen Link, um uns zu unterstützen.

00:50:01: Zum Dähe und andere Podcasts produzieren sind wir von RF-Medien auch finanzielle Unterstützung angewiesen.

00:50:08: Danke dir schon mal vielmals.

00:50:10: Ich sage Tschüss und bis zum nächsten Mal.

00:50:12: Ich bin Devlin Gwecknacht.

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