Sterbebegleitung in den Slums der Elfenbeinküste – mit Lotti Latrous

Shownotes

«Wenn man nichts mehr machen kann, ist noch viel zu tun.» Dieser Leitsatz motiviert Lotti Latrous seit dem Moment, wo sie erstmals Aidskranke, sterbende Menschen in den Slums der Elfenbeinküste sah. Seit 27 Jahren begleitet sie Mütter, Kinder und Menschen, die wegen Aids verstossen wurden – immer mit dem Ziel, ihnen einen würdevollen Tod zu ermöglichen. Ohne je einen medizinischen Beruf erlernt zu haben, wurde sie zu einer Expertin der Sterbebegleitung und hat mit dem «Centre Espoir» ihr Lebenswerk aufgebaut. Es ist ein Ort der Hoffnung für die Ärmsten, bestehend aus einem Ambulatorium, einem Sterbehospiz und einem Waisenhaus, getragen von über 80 Mitarbeitenden. Was bedeutet es, würdevoll zu sterben? Was zählt am Ende des Lebens wirklich? Und was lernen wir über das Leben, wenn wir dem Tod so nahekommen?

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Zu hören in dieser Folge: Liselotte «Lotti» Latrous (72) wuchs in Regensberg ZH auf. Nach der Hochzeit lebte sie mit ihrem Mann Aziz, der für einen Schweizer Grosskonzern arbeitete, in verschiedenen Ländern – so auch in der Elfenbeinküste. Dort gründete Lotti in den Elendsvierteln von Abidjan das «Centre Espoir»: das «Zentrum der Hoffnung», bestehend aus einem Ambulatorium, einem Sterbehospiz und einem Waisenhaus. 2004 wurde sie zur «Schweizerin des Jahres» gekürt. Lotti und Aziz haben zusammen 3 erwachsene Kinder und 3 Enkelkinder. Heute leben die beiden meist in Genf, mehrmals im Jahr sind sie aber im «Centre Espoir» in Grand-Bassam.

Autorin und Host: Evelyne Gutknecht

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